News Ballonwoche
3.12.11 - Rückblick 2011 ist online
29.8.11 - Ausstellung der Siegerbilder des Fotowettbewerbs 2010 vom 1.10. bis 8.10.2011.
16.8.10 - Endlich sind die Infos zur Ballonwoche 2011 online.

News Ballonclub
5.9.11 - Die nächste Mitgliederversammlung findet am Samstag 21. Januar 2012 wie gewohnt in Flims statt.
29.8.11 - Informationen zum Neubau Scoletta und Nutzung der Ballonwiese sind aufgeschalten.

Flims 2000 - Montag, 2. Oktober

Léon André
Regen, Regen, Regen ...

Nach 27 Jahren Ballonwoche ist in Flims hinlänglich bekannt, dass spätestens nach 2 Tagen Abstinenz die Ballönler völlig "gnietig" werden. Wenn dann noch keine Aussicht auf Besserung besteht, droht Schlimmeres. Die Organisatoren haben deshalb, zur Vermeidung der gefürchteten Ballönler-Depressionen, immer ein spannendes Alternativprogramm parat.

Zurzeit wird die Umfahrungsstrasse Flims gebaut. Die Strasse soll ab 2007 durch einen Tunnel unter dem Flimserstein hindurchführen. Die Organisatoren der Ballonwoche haben es uns ermöglicht, die Baustelle am Ostportal zu besuchen.



Die 20 möglichen Linienführungen des Umfahrungstunnels.

Mehr als 20 Linienführungen wurden untersucht, um möglichst auszuschliessen, dass eine der unvergleichlichen Naturschönheiten durch die Umfahrungsstrasse Schaden nehmen könnte. Da man weder vom Caumasee, dem Crestasee noch von den anderen unterirdisch gespiesenen Seen den Weg der Zuflüsse kennt, war die Wahl der besten Linienführung ein schwieriges Unterfangen. (Es ist unbekannt, ob die Ballönler immer noch jährlich nach Flims pilgern würden, wenn diese Seen versiegten.)


Der Projektleiter Heinz Schaub hat uns die organisatorischen Feinheiten einer solchen Grossbaustelle erklärt. Der Umstand, dass das Gestein aus dem Berg einem neuen Bestimmungszweck zugeführt werden muss, ist uns erst bei dieser Besichtigung klar geworden.

Die zum Teil grossen Gesteinsbrocken, die aus dem Berg gesprengt werden, fahren die Bauarbeiter mit den"Ferraris" (wendige Lastwagen, die auch im Tunnel wenden können) nach draussen zum Installationsplatz.

Das Gestein wird dann zerkleinert und je nach Qualität für den neuen Bestimmungszweck (Auffüll-Material, Beton) zwischengelagert.

Ein Teil des Gesteins wird dann in Form von Beton wieder in den Berg zurückgetragen.

Eine echte Übersicht über ein solches Projekt kann man sich natürlich nur aus dem Ballonkorb machen .... (diese Aufnahme ist 2 Tage nach der Führung entstanden)

Gut ausgerüstet durften wir dann auch bis zur Bohrstelle vordringen ...

... es wurde aber dunkler und dunkler ...

Di, 3. Oktober
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